Mond-Tage 2019

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Warum eine Mysore-Praxis genau das richtige für Dich sein könnte.

Manche, die Mysore nur vom Hörensagen kennen, oder Ashtanga Yoga auf anderem Wege kennen gelernt haben, schrecken davor zurück zum Mysore-Unterricht zu kommen. Aus Angst auf sich alleine gestellt zu sein, oder nicht „gut genug“ zu sein, was immer das bedeuten soll. Dies ist völlig unbegründet! Ein paar gute Gründe die mir einfallen, warum eine Mysore-Praxis genau das richtige für Dich sein könnte: 1) Der Lehrer begleitet Dich individuell in einem kollektiven Setting. ? 2) Du bist nicht abgelenkt durch die fortlaufenden Anweisungen des Übungsleiters, sondern kannst deine Sinne ? sammeln und nach innen richten. Du bekommst genau die Anweisungen die DU benötigst und bleibst im Flow. ? 3) Du lernst von Anfang an auf Dich zu hören und findest dein eigenes Tempo. Du wirst unabhängig! ? 4) Der Lehrer geht individuell auf Dich und deine spezifischen Voraussetzungen ein. ?5) Du lernst von Grund auf eine bewährte Methode, die Du ab der ersten Stunde für dich zu Hause anwenden kannst. Du entwickelst eine eigene Praxis. ? 6) Du bist umgeben von inspirierenden Übenden auf unterschiedlichsten Niveaus, die Ihre Energie mit dir teilen. ☄?????7) Deine Praxis baut sich mit der Zeit auf. Du bist zu keinem Zeitpunkt überfordert sondern vertiefst das gelernte so lange bis du bereit bist für den nächsten Schritt. ? 8) In deinem Körper stellen sich durch regelmäßiges Üben schneller Veränderungen ein. ?9) Die Praxis wird subtiler. Mit der Zeit entdeckst Du die psychologische und spirituelle Dimension der Praxis.? 10) Ein traditionelles Mysore-Programm bietet dir die Möglichkeit täglich zum Üben zu kommen und Transformation zu erleben ?11) Diese Form des Übens ist für alle Menschen möglich. Schwache, starke, steife, bewegliche, verletzte, gesunde, junge, alte, unsportliche, sportliche. Jeder übt gemäß seiner Natur und kann darin Heilung und Herausforderung finden. Nur nicht faule Menschen ? Faule Menschen können nicht üben (#Pattabhi #Jois). #Ashtanga #Yoga #Practice #Mysore #alliscoming #Shala #asana #spirituality #Ritual #growth #Meditation #Fitness #Om

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Hast du eine Home-Practice?

Hast du eine Home Practice? – Das schöne an Ashtanga Yoga ist, dass man ab der ersten Stunde selber üben kann, zu Hause, unterwegs, wo immer man gerade ist. Ein gutes Ashtanga-Studio bietet ein 6-Tage Mysore-Programm, das es ermöglicht jeden Tag zum Unterricht zu kommen, am besten morgens. Aber auch wenn man dieses Angebot nicht jeden Tag wahrnehmen kann oder möchte, kann mann doch ab der ersten Stunde das gelernte zu hause üben! Wer mit Ashtanga anfängt lernt zu Beginn nur ein Paar wenige Übungen. Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug, Tag für Tag, Jahr für Jahr baut sich die Praxis weiter auf. Ein Lehrer begleitet, motiviert und zeigt den Weg. Ashtanga Yoga üben bedeutet eine Praxis zu kultivieren in der wir uns täglich mit unseren Stärken und schwächen ehrlich auseinandersetzen, täglich in unsere eigene Mitte zurückkehren. Von dort können wir uns ausrichten und orientieren, und mir mit mehr Zufriedenheit, Ruhe, Gelassenheit und Mut durch das Leben navigieren. Eine tägliche Praxis ist ein Geschenk ?! #navasana #Ashtanga #yoga #selfpractice #asana #Germany #sadhana

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Getting on the Mat

Es ist nicht jeden Tag einfach auf die Matte zu gehen! Eine 6-Tage die Woche #Ashtanga #Yoga Praxis kann manchmal Überwindung kosten. Es gibt Tage da fühlt man sich leicht wie eine Feder und fliegt geradezu durch die Praxis. Und dann gibt es Tage mit Schmerzen und Wiederstand, da will man am liebsten wegrennen. Wir begegnen körperlichen, emotionalen und mentalen Wiederständen. Diese Wiederstände sind gut, sie gehören zur Praxis. Ich versuche trotzdem auf die Matte zugehen. Oft lernen wir gerade dann am meisten, wenn unserer innerer Wiederstand am grössten ist. Dann versuche ich mich noch mehr auf die Atmung einzulassen, noch mehr die Atmung zu hören und mich in ihr aufzulösen. Dann wir die Praxis plötzlich leicht und es entsteht so etwas wie Freude. Denn die Atmung entseht ohne Anstrengung, sie ist einfach da, als Geschenk, ganz selbstverständlich kommt und geht sie, und nährt uns. Letzten Endes möchten wir lernen allen Situationen im leben mit Gleichmut zu begegnen. Dann wird alles leichter, so einfach und erfüllend wie freies Atmen. Manche Asanas sind leicht für uns, andere wiederum erzeugen geradezu Panik. Wir lernen durch alle Situationen hindurch zu gehen, so gut wir eben können, ohne uns unnötig zu beurteilen. Nur mit uns sein, so wie wir sind. Wenn wir dabei bei unserer Atmung bleiben können, so finden wir ein gutes und ehrliches Maß für das Mögliche. Im Ashtanga wollen wir immer das Möglich tun. Wenn man mit der richtige Einstellung übt gibt es kein „Schlecht“ und auch kein „Unmöglich“. Gestern konnte ich vielleicht bis #kapotasana üben, heut hat es nicht geklappt. Es ist egal. Jeder Tag ist anders. Wichtig ist nur, dass man es trotzdem getan hat, trotz Wiederstand. Und dann morgen wieder! Mit der Zeit wird das unmöglich möglich. Was es ist, dafür gibt es keine Garantie und es ist auch nicht wichtig. Wichtig ist der Moment. Sicher ist nur dass man sich hinterher immer besser fühlt als vorher, dass es funktioniert, und dass es einfach geil ist! ? #padmasana #practice #alliscoming #vinyasa #primaryseries #Meditation #spirituality #Ritual #dailypractice #mysore

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Das Ashtanga Ritual – Gedicht von Frieder

Das Ashtanga Ritual

 

Die Praxis erfüllt mich, füllt mich aus,
ich fühle mich selbstgenügsam,
selbst-befriedigt, selbst-bewusst,
Ich berühre mich selbst,
fühle meinen Herzschlag.

Die Praxis ist geil,
lebendig,
anstrengend,
herausfordernd.

Ich lerne mich zu achten,
feinfühlig auf meinen Körper zu hören,
für ihn zu sorgen.
Es ist eine heilige Zeit,
zwei Stunden mit mir sein,
nicht reden brauchen,
nicht nachdenken,
ich lasse los,
ich vertraue.

Meine Sinne fokussieren sich nach innen,
Ich spüre mich
physisch von Kopf bis Fuß,
psychisch ganz.
Strecken, dehnen, hart schwitzen,
wohltuender Schmerz,
an meine Grenzen gehen.
Lebendigkeit.

Die Praxis schafft einen Raum,
in dem Ich sein kann,
mich mit mir verbinden kann,
meine Widersprüche spüre,
mich mit ihnen ganz fühle,
mit mir konfrontiert bin.
Jeder Atemzug –
eine Möglichkeit
zu mir zurückzukehren.

Jeden Abend liege im Bett
und freue mich auf die Yoga Praxis
wie ein Kind am Abend vor Weihnachten,
Manchmal liege ich auch im Bett und habe keine Lust aufzustehen
Ich stehe trotzdem auf und ich habe es noch kein Mal bereut.
Einmal die Woche freue ich mich auszuschlafen.

Durch die Praxis fühle ich mich ganz.
Ich habe weniger das Bedürfniss nach Kompensation
durch Sex und Schokostreusel.

Durch die Praxis verinnerliche
ich Qualitäten der Praxis.
Sie werden Teil von mir.
Ich spüre Dankbarkeit.
Ich fühle mich ganz.