Sechs Ashtangis in Colares

Alle, die Luke Jordan letztes Jahr bei seinem Ashtanga Yoga Workshop in Freiburg erlebt haben, waren von ihm begeistert: von seinen Hilfestellungen und Adjustments, dem gemeinsamen Chanten und seinen vielen Geschichten aus der indischen Mythologie, die er mit seinem unvergleichlichen Humor immer wieder erzählt hat.

Für Corinna, Jan, Leonie, Clemens, Angelika und Thomas von unserer Shala war das der Auslöser, jetzt an seiner Ashtanga Yoga Summer School in Colares in Portugal teilzunehmen. Trotz aller Unwägbarkeiten durch Corona hat sich hier eine bunt gemischte Truppe zusammengefunden, um sich gemeinsam jeden Morgen durch die 1. oder 2. Serie zu schwitzen und nachmittags das komplizierte Trisuparnamantrah einzustudieren.

Die Belohnung dafür: Viel Sonne (sobald der tägliche Morgennebel verzogen war), geniale Strände, der kühle Atlantik mit vielen Möglichkeiten für die Surfer, eine wunderschöne Natur mit alten Wäldern und vielfältige gemeinsame Aktivitäten wie Wanderungen oder Kletterkurse.

Wer Luke nochmal in Freiburg erleben möchte, hat vom 16. bis 21.10 die Chance dazu. Anmeldung unter https://www.blackforestashtanga.com/yoga-in-freiburg/luke-jordan-yoga-workshop-in-freiburg-2020/

Wie lange dauert es?

Ashtanga Yoga Freiburg
Einst saß ein Yogi im Freiburger Sternwald unter einem Baum und meditierte. Da kam ein Wanderer vorbei uns sprach den Yogi an: “Wie lange dauert es bis auf den Kybfelsen?”. Der Yogi antwortete nicht. Noch einmal frage der Wanderer: “Hey du, wie lange braucht es bis auf den Kyfelsen?”. Und wieder kam keine Regung von dem Yogi. Verärgert ging der Wanderer weiter. Doch plötzlich rief der Yogi dem Wanderer hinterher. “Etwa drei Stunden!”. Verwundert drehte der sich um: “Warum hast du mir das nicht gleich gesagt?”, fragte er. “Ich musste erst wissen wie schnell du Läufst,” antwortete der Yogi und versank wieder in seiner Meditation.  (Story inspired by Mark Robberds)
Ich treffe immer wieder Leute, die sich für Yoga interessieren und mich fragen wie lange es dauert. Wie lange dauert es, bis ich dies oder das kann? Doch diese Frage ist nicht so pauschal zu beantworten. Denn es hängt von vielen Faktoren ab, wie lange es dauert bis man gewisse Veränderungen erfährt. Zum Beispiel: Wie oft übst du Yoga? Einmal pro Woche? Zweimal? Täglich? Regelmäßig oder unregelmäßig? Ein Ashtanga-Lehrer erzählte mir von einer Schülerin, die sich etwas enttäuscht äußerte, dass sie bereits seit 9 Jahren Ashtanga praktiziere und immer noch große Herausforderungen in der 1. Serie habe! Darauf fragte der Lehrer. “Wie oft übst du Yoga?”. Die Schülerin meinte, sie übe normalerweise  zweimal wöchentlich, mal mehr, mal weniger. Der Lehrer antwortete: „Das sind nicht neun Jahre Ashtanga-Praxis sondern drei!”. Da musste die Schülerin einsehen, dass es durchaus völlig normal ist, sich drei oder vier Jahre mit der 1. Serie zu beschäftigen. Auch wenn das Beispiel etwas eindimensional ist, so wird klar, worum es geht. Faktoren wie Alter, Gesundheit, Ernährung, frühere Verletzungen, Lebensstil, Körpertyp, Klima, und und und beeinflussen alle „wie lange es dauert”.
Meine persönliche Meinung ist, dass es im Grunde genommen völlig egal ist, wie lange etwas dauert und wie lange nicht. Wenn dir Yoga Spaß macht und dir im Leben hilft dich besser zu spüren und kennen zu lernen, dann spielt es keine große Rolle, wie lange es dauert bis bestimmte Zwischenziele erreicht sind. Wenn du Spaß und Freude am Yoga behältst, dann hat dein Körper die Chance seiner eigenen Intelligenz zu folgen und du wirst automatisch immer wieder Veränderungen machen und spüren. Dem Abenteuer sind dann keine Grenzen gesetzt.
Foto by Jan Deichner

Licht-Blicke | Newsletter vom 29.6.2020

Yoga Freiburg

Liebe Freunde, liebe Yogaschüler,

am vergangenen Samstag war Sommersonnenwende, der längste Tag des Jahres. Das Licht auf der Nordhalbkugel hat wieder zugenommen, der Sommer ist da.

„Denn alle Kraft dringt vorwärts in die Weite,
Zu leben und zu wirken hier und dort;
Dagegen engt und hemmt von jeder Seite
Der Strom der Welt und reisst uns mit sich fort:
In diesem innern Sturm und äussern Streite
Vernimmt der Geist ein schwer verstanden Wort:
Von der Gewalt, die alle Wesen bindet,
Befreit der Mensch sich, der sich überwindet.”

– Johann Wolfgang von Goethe

INFOS ZUM YOGAPROGRAMM
  • Luke Jordan ist jetzt endlich angekündigt und wir haben einen Termin: 16. – 22.10. Lang erwartet: Luke Jordan zum zweiten Mal in Freiburg! Dieses Event zieht Menschen aus ganz Deutschland und der Umgebung an. Wenn ihr euch nach tieferer Praxis und viel Inspiration sehnt dürft ihr diesen Workshop auf keinen Fall verpassen und solltet euch rechtzeitig >> anmelden <<!
  • Eure Rückmeldung zum Stundenplan ist willkommen: Corona-bedingt haben wir derzeit eine Beschränkung auf 6 Schüler und einige Stunden in den letzten Wochen waren voll belegt. Konntet ihr euch deswegen einmal nicht anmelden? Bitte gebt mir eine Rückmeldung, damit wir bei Bedarf mehr Stunden anbieten können.
  • Regenerative langsame und passive Yogastunden mit Fiona immer Donnerstags um 17:00. Wärmstens zu empfehlen. Für mich die perfekte Ergänzung zum dynamischen Yoga und einfach eine schöne Stunde am Donnerstagabend.
  • Sitzen in der Stille immer Dienstags um 18:00. Kommt unbedingt zum gemeinsamen Meditieren. Das gemeinsame ruhige Sitzen spendet Kraft. Die Gemeinschaft und Anwesenheit mehrerer Menschen verstärkt die Konzentration und den positiven Effekt der Meditation!
  • Chanten / Singen / Meditieren immer Montags um 17:00. Kommt unbedingt zum gemeinsamen Singen. Je mehr Stimmen umso schöner der Zusammenklang.
  • Sausha bedeutet Reinheit und ich freue mich, dass unser neues Mitglied und Karma-Yogi Sabine angeboten hat sich diesbezüglich um die Shala zu kümmern. Jetzt ist unser kleiner Tempel immer sauberer und hygienisch :).
  • Anmeldung zu den Stunden wie immer über unseren  >> Kurskalender <<
  • Bücher. Bitte bringt die Bücher, falls ihr noch was von der Bibliothek geliehen habt.
Bewusstseinsströme: Manipuliert oder Inspiriert?

In jedem Moment entscheiden wir neu, wie wir mit unseren Erfahrungen umgehen.

Handeln wir selbstständig oder reagieren wir nur? Folgen wir der Angst oder sind wir im Vertrauen? Lassen wir uns vom Strom der Emotionen und Gedanken fortreißen oder bleiben wir ruhig. Sind wir Opfer oder Schöpfer?

Hier das reine Bewusstsein, die spirituelle Energie, der freie Wille. Gegenüber die konditionierte Natur, materiell und determiniert. Durch ihr wirken entsteht der Tanz des Lebens. Damit es ein Tanz bleibt, und nicht zum Kampf wird, wollen wir uns beider Kräfte bewusst sein. Wir wollen uns von beiden Seiten erfahren und dafür meditieren wir. So wird unser Leben selbstbestimmt und frei statt manipuliert und ferngesteuert. Wir gewinnen unseren Glauben an die Kraft unserer inneren Führung zurück und gehen in die Selbstverantwortung auf der Suche nach unserem Glück.

Erst wenn wir vertrauen, können Träume Wirklichkeit werden und Ängste sich lösen. Das „In-Sich-Und-In-der-Natur-Gehalten-Sein“, ohne irgendwo ankommen zu müssen oder vor etwas davon zu laufen, sind der Weg und das Ziel.

So pflegen wir unsere seelischen und psychischen Qualitäten auf dem Weg in eine magische Dimension der Lebendigkeit. Oft ist das, was wir nicht sehen, wichtiger und mächtiger als jenes, das wir sehen. Wenn sich unser Bewusstsein von der Identifikation mit dem Körpers löst, verschwinden auch die bekannten Formen unseres Denkens. Geist und Körper erweitern ihre Grenzen.

In schamanisch-tantrischer Vorstellung entsteht alles Leben aus der Hochzeit von Vater Himmel (Bewusstsein) und Mutter Erde (Materie). Und in jedem Zyklus sind Vater und Mutter bei uns und in uns, auch wenn wir sie vergessen haben. Eines Tages wird jeder von uns „Heimkehren“, ganz ohne Furcht. Es gibt und gab immer Yogis und Meister*Innen, die dieses große, ewige Leben erkannt und in sich gefunden haben. Die „Matrix“ fängt an zu bröckeln wenn wir uns nicht mehr nur auf die sichtbare Materie ausrichten, sondern uns stets des unsichtbaren Geistes gegenwärtig werden.

Eine schöne und inspirierende Praxis passiert, wenn wir „im Geiste ruhen“ und den Körper in Liebe und ohne Zwang führen. In diesem ruhenden und annehmenden Geist darf alles hervortreten und wir können uns heilen. Dann werden wir uns wieder dessen bewusst, „was uns am nächsten ist“. Dem Geist, der die Materie belebt und „die Welt im innersten zusammen hält“.

Zum Vater, der strahlenden Sonne, gesellt sich die Mutter, die erstrahlende Erde. Wenn wir beide in uns erwecken, dann erwachen wir zu neuem Leben. Wir erkennen wer wir sind. Kinder der Schöpfung. Ewig geborgen.

Foto: Jan Deichner.

Shala bleibt geschlossen // Online Kurse angekuendigt

Liebe Yogis und Freunde der Yoga Shala,
Jetzt ist es amtlich, wir muessen die Shala erstmal schliessen. An dieser Stelle moechte ich noch einen grossen Dank aussprechen: an Leonie, Thomas und Christina, die den Raum in den letzten zwei Wochen gehalten haben.
Wir sind nun dabei einen Alternativ-Plan zu erarbeiten. Wer moechte kann heute frueh 7.00 Uhr oder 18.00 Uhr vorbei kommen und seine Matte abholen um in der naechsten Zeit zu hause zu ueben. Das moechte ich auch jedem ans Herz legen. Gerade jetzt ist es ein Geschenk eine so wirkungsvolle Praxis zur Verfuegung zu haben – das Ueben zentriert und erdet uns jeden Tag. Vielleicht findet ja der/die ein oder andere jetzt sogar mehr Zeit und Musse auch mal morgens die Matte auszurollen. Der erste Schritt ist der wichtiste. Vieles was du wissen musst hast du bereits bei uns gelernt und wir werden dich weiterhin unterstuetzen.
Bitte bleibt mit uns in Verbiundung! Wir arbeiten an der technischen Loesung fuer live Online-Klassen, und an der Moeglichkeit live zu den ueblichen uebungszeiten gemeinsam zu praktizieren:). Ein spannedes Projekt auf das ich mich freue und bei dem ich euch gerne dabei habe. Wir werden euch in den kommenden Tagen darueber informieren.
Ich melde mich bald und wuensche euch, das Beste aus der Situation zu machen. Geht viel an die frische Luft, ernaehrt euch gesund und haltet Routinen aufrecht, die euch unterstuetzen den Koerper und den Geist in Balance zu halten: Practice on!
Alles Liebe,
Boris
Yoga Freiburg

Tri Hita Karana – Newsletter der Yoga Shala Maerz 2020

Liebe Yogis und Freunde der Yoga Shala,

Vielleicht habt ihr ja mal von der balinesischen Philosophie, der Tri Hita Karana gehoert. Nach ihr braucht es fuer unser Wohlbefinden und fuer ein reiches, erfuellendes Leben drei Dinge:

  • Harmonie mit der spirituellen, geistigen Welt
  • Harmonie zwischen den Menschen
  • Harmonie mit der Natur

Liebe Gruesse aus Indonesien! 2013 habe ich hier auf Bali vier Wochen verbracht, um bei Prem und Rhada in der Shala (Ashtangayogabali) zu ueben. Seither hat sich vieles entwickelt. Jetzt bin ich erneut hier, um meinen Horizont ueber Yoga zu erweitern, und um Inspiration und frische Kraft zu tanken. Bis dahin halte ich euch so gut ich kann ueber die wichtigesten Infos aus der Yoga Shala auf dem Laufenden. Hier also einige Punkte, die alle betreffen, die die Shala im Maerz und April besuchen.

  1. Mondtage Maerz: Montag 9.3. (Vollmond) und Dienstag 24.3. (Neumond).
  2. Christina: Herzlich willkommen! Fuer alle, die neu sind und nicht Bescheid wissen: Christina vertritt mich und uebernimmt im Maerz meine Stunden. Viel Spass beim Ueben mit Christina. Helft ihr beim Lernen der vielen neuen Namen :).
  3. Singen mit Christina. Einige von euch kennen unseren Sing- und Meditationskreis Dienstag und Donnerstag 17.00. Diesen Monat springt Christina ein und beitet jeden Donnerstag 17.00 vedisches Chanten. Nutzt die Chance!
  4. Stundenplan: Leonies Dienstagmorgen-Stunde verlegt sich aus organisatorischen Gruenden auf Montagmorgen. Bitte Stundenplan (Website) beachten. Es steht euch weiterhin jeden Morgen der Zeitraum 7 – 10 zum achtsamen Atmen zur Verfuegung.
  5. Elise Greenspoon Yin Yoga Workshop: Bald ist es wieder so weit und der Termin rueckt naeher! Die fabelhafte Elise laed euch vom 3. April bis 5. April zu sanften, regenertiven Yin-Yoga-Sessions ein. Wir freuen uns auf drei herzerwaermende und inspirierende Tage. Bitte entscheidet euch jetzt, und meldet euch bei Interesse ueber die Website an.
  6. Coronavirus: Please don’t panic! „Es mag schockierend wirken, ist aber nichts bedrohliches.“ Eine Einschaetzung des Chef-Virologen der Charite. (Hat mir geholfen einen sachlichen Blick auf die Lage zu bekommen, und zurueck auf den Boden der Tatsachen zu finden). Wen’s interessiert: Link.
  7. Ich wuensche euch eine wundervolle Zeit. Bei Fragen koennt ihr mich per Email oder Whatsapp erreichen, oder euch an unsere liebevollen Yogis, Leonie, Christina und Thomas wenden!
  8. A propos „liebevolle Yogis“. Werft ein Blick auf die grossartige Foto-Arbeit von Jan Deichner unter Lehrer und Mitarbeiter. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass Thomas jetzt den Freitag von 8.30 bis 10.00 betreut. Yai!
  9. Alles ist ein Prozess… Bin in Damien de Bastiers Shala (Samadibali) ueber diesen Spruch gestolpert: „Success consists of going from failure to failure without loss of enthusiasm“ – Winston Churchill.
  10. Zu guter Letzt: Vergebt mir die Schreibfehler. Indonesische Tastaturen sind nicht so mein Ding :)!

Ich hoffe euch bald beim Ueben in der Shala zu begegnen und schick euch ein paar huebsche Fotos. Bis bald, Boris

Yoga Workshop mit Elise Greenspoon in Freiburg
Elise Greenspoon – Klicke aufs Foto um zur Workshopbeschreibung zu gelangen
Bali Puja
Puja am Felsentempel
Bali Sunset
Bali Sunset

EXHALE 2019 / INHALE 2020

Patanjali Ashtanga Yoga Freiburg

Flower of Life

Liebe Yogis und Freunde der Yoga Shala,

Jetzt war ich Montag und Dienstag zur Self-Practice in der Türkenlouisstraße 13. Noch etwas verschlafen bin ich durch den kalten, klaren Wintermorgen gelaufen, und hab bei der Shala geklingelt. Leonie hat geöffnet, und ich war überrascht! der kleine Mysore-Raum war jedes Mal voll. Erfüllt vom Klang gleichmäßiger Atemzüge und konzentrierten Bewegungen. Menschen die Yoga üben. Trotz Ferien, und obwohl kein offizieller Unterricht statt gefunden hat. Als alle da waren haben wir den Gong geläutet, kurz inne gehalten um gemeinsam das Mantra zu chanten. Dann ging es weiter im Rhythmus der Atmung.

Dankbar. Es war immer mein Traum einen Ort wie diesen zu schaffen. Einen offenen Raum, an dem Menschen Ashtanga Yoga üben. Nicht nur an Kursen teil nehmen, sondern selber üben. Das ist für mich ein qualitativer Unterscheid. Ich interessiere mich nicht so sehr dafür jemandem etwas vor zu machen oder ein Lehrer zu sein, lediglich möchte ich selber üben und die Möglichkeit anderen Menschen eröffnen. Das Erlebnis mit anderen Menschen teilen. Es ist mehr als nur ein Yogakurs und ihr alle tragt dazu bei, dass es die Yoga Shala gibt, und dass sie funktioniert. Mir bringt die Praxis und die Stimmung in der Shala jeden Tag so viel Freude, und ich hoffe euch ebenfalls! Denn die Shala hält sich nur dank ihre Mitglieder und über die Mitgliedschaften. So können die Miete, die Mitarbeiter und Gastlehrer bezahlt werden. An dieser Stelle also ein ganz großes Dankeschön! Es ist schön dass es euch gibt!

Kennt ihr das Gefühl, wenn plötzlich alles fließt? Wenn es keinen Tuenden mehr gibt, sondern nur noch die Tätigkeit, die in sich vollkommen erfüllend und  selbst-genügend ist. Wie ein Wellenreiter, der die perfekte Welle fängt, EINS wird mit den Mächten der Natur. Mit dem gewaltigen Ozean. Gleichzeitig im Gefühl der Einzigartigkeit seiner Erfahrung, vollkommen wach und bewusst. FLOW. Man hat ihn nicht immer… Aber ich wünsche euch viele solcher Glück-bringenden Momente im 2020!

Augenblick und Ausblick. Diesmal hab ich mir richtig viel Mühe gegeben um das Programm für 2020 zusammen zu stellen bevor das neue Jahr beginnt. So haben alle die Möglichkeit etwas vorausschauender zu „surfen“ :). Ich wünsche euch viel Freude mit dem Programm. Viel Liebe und Erfolg im neuen Jahr, und eine fruchtvolles gemeinsames Yoga-Studium – Möge die Macht mit euch sein :).

Om Saha Naav-Avatu |
Saha Nau Bhunaktu |
Saha Viiryam Karavaavahai |
Tejasvi Naav-Adhiitam-Astu Maa Vidvissaavahai |
Om Shaantih Shaantih Shaantih ||

Boris

Yoga Programm der Black Forest Ashtanga Yoga Shala Freiburg

Programm2020 – Bild anklicken für Download

Frauenkreis in der Yoga Shala

Yoga Workshop mit Vanessa in Freiburg

Der Women Circle ist für alle Frauen gedacht, die sich mit ihrem Frau-Sein, ihrem Becken, ihren Frauenthemen mehr verbinden möchten. Und vor allem auch ihre Themen teilen möchten.

Wir sprechen in geschützem Raum über alles, was uns auf dem Herzen liegt.
Wenn Frauen wieder eine Gemeinschaft bilden ist es berührend, wieviel Kraft, Heilung und Inspiration wir uns schenken können.

Wir meditieren, diskutieren, singen, malen etc.

Zu jedem Treffen bereite ich ein spezielles Frauenthema mit Übungen vor. Wir treffen uns einmal im Monat.

LG, Odette.

Kostenbeitrag: 15,00 €

Uhrzeit: von 15.30 – 17.30 Uhr

Termine:

06.01.
01.02.
29.02.
28.03.
25.04.
23.05.
27.06.
31.07.
26.09.
24.10.
28.11.
19.12.

Frauenkreis in der Yoga Shala Freiburg

Post zum Neumond: Yoga / Atelier / Album

Ashtanga Yoga Shala Freiburg

Liebe Yogis,

die heutige Mond-Post ist kurz 🙂
  • Am heutigen Neu-Mond bleibt die Shala offiziell zu, auch heut Abend. Morgen ist natürlich wieder auf!
  • Am Donnerstagabend findet das neue Pranayama-Angebot und der Yin / Haha Kurs statt. Der Stundenplan auf der Website wurde diesbezüglich schon aktualisiert.
  • Am 7.12. findet, für alle, die gerne Assistieren wollen, ab 14:00 ein Atelier statt. Dabei werden wir das Anleiten üben. Das Atelier kostet für die Mitglieder 20€, für Nicht-Mitglieder 40€. Bitte meldet euch bei Interesse per Email an.
  • Jetzt bereite ich gerade ein für uns alle zugängliches Foto-Album vor. Es dokumentiert die Entwicklung der Yoga-Shala seit 2015. Viele von euch sind dabei! Schauorte sind Freiburg, die alte und die neue Shala, Hawaii, Goa, Portugal, Fuerteventura und natürlich Mysore. Ich freu mich euch das Album in der nächsten Post vorzustellen und euch mehr davon zu erzählen wie es überhaupt dazu kam.

Ich wünsche eich eine schöne Woche! Bis die Tage beim Praktizieren, oder bis zur nächsten Mond-Post! Yoga ist für EUCH da! Boris

Lichterfest in der Yoga Shala

Diwali

Liebe Freunde der Yoga Shala.

Die kommende Woche steht ganz im Zeichen des Lichts. Wir feiern Lichterfest. Was das bedeutet und was es zu beachten gibt steht hier.

Das lichterfest dauert vom Montag, den 4. bis Samstag, den 9. November

Ihr spürt es alle! Es ist kalt geworden. Dunkel und nass. Man fühlt sich müder, kraft- und antriebsloser. Nach der Zeitumstellung noch mehr. Der Rhythmus ist durcheinander, der Körper fühlt sich anders an. Manchen schlägt es aufs Gemüt. Das Leben verlagert sich mehr nach Drinnen. Man hat das Gefühl sich in einem energetisches Tal zu befinden. Der letzte Neumond hat diese Empfindung verstärkt. Jetzt heisst es sich neu ausrichten, anpassen, einstellen auf die kommende Jahreszeit. Da die Tage kürzer sind, und es draußen weniger hell, sind wir eingeladen uns mehr auf unser inneres Licht zu besinnen.

Das Licht kann als Metapher für unser Bewusstsein gelten (und für das bewusste Sein). Und wir wollen in der kommenden Woche gemeinsam viele Lichter entzünden.

Was muss ich beim Lichterfest beachten?
  • Eigentlich nur zwei Dinge.
  • 1) Bitte bring ein Teelicht oder eine kleine Kerze zum Unterricht.
  • Du kannst auch in der Shala eins kaufen, für 1€.
  • Wir entzünden unsere Lichter zu Beginn der Praxis.
  • 2) Wir beginnen gemeinsam. Bitte komm um 7:00, 8:30, oder 18:00. So können wir die kleine Zeremonie gemeinsam machen und werden nicht durch Spät-Ankömmlinge unterbrochen.
  • Wenn du Herausforderungen magst, dann versuch „jeden Tag ein Licht anzuzünden“.
  • Überleg dir eine Intention, die du in die Yogapraxis mitnimmst. Etwas, was du in dein Leben einladen, oder etwas worauf du „Licht werfen“ möchtest.
  • Die gemeinsame Meditation findet um 7:00 und um 18:00 statt. 8:30-Yogis zünden ihre Kerze alleine an und meditieren alleine. Der Übergang vom ersten zum zweiten Shift bleibt fließend.
  • Ich mach meine Praxis vor 7:00. Im Anschluss leite ich die Meditation. Um ca. 7:15 singen wir das Eröffnungs-Mantra.
  • Bitte sei besonders aufmerksam, leise und rücksichtsvoll. Wir wollen eine richtig gute Energie generieren, damit alle mit leuchtenden Augen und warmen Herzen in den Tag starten.
Hintergrund

Licht ist eine Metapher für Bewusstsein, Liebe, Schutz, Wärme, Geborgenheit, Gemeinschaft, Transformation, Reinigung, Erkenntnis, Klarheit, Erleuchtung, Innere Führung.

Lichterfeste gibt es überall und in vielen Kulturen. Man denkt an den Laternenumzug an Sankt Martin oder an Diwali in Indien. Diwali wird übrigens um die selbe Zeit gefeiert wie bei uns Sankt Martin. Diwali bedeutete ursprünglich „Lichterkette“. Derselben indogermanischen Wortwurzel entspringt das Wort Deva (indische Bezeichnung für ‚dem Gott dienende Götter‘, die Himmlischen oder Leuchtenden). Sowie lateinisch deus (Gott), altgriechisch Zeus und germanisch Ziu oder Tyr (Quelle: Wikipedia). Licht, Bewusstsein und das Göttliche, was immer man darunter verstehen möchte, sind somit auf metaphorischer Ebene vertauschbare Begriffe.

Wenn wir im außen ein Licht entzünden, können wir unser inneres Licht vergegenwärtigen. Somit laden wir die oben genannten Qualitäten und Eigenschaften in unser Leben ein. Umso stärker unser inneres Licht scheint, umso ruhiger, sanfter und heller unsere Flamme brennt, umso besser können wir unsere Liebe mit der Welt teilen. Ich freue mich auf ein leuchtendes Lichterfest.

Namasté,

Boris

 

 

Workshop: Mantra-Kurs mit Christina

Vedic Chanting
MANTRA-KURS MIT CHRISTINA

Christina lebte 6 Jahre lang in Indien und hat in dieser Zeit viele unterschiedliche Yogaschulen besucht, um dann im Ashtanga Yoga ihre Praxis zu finden. Sie ist Schülerin von R. Sharath Jois und Yogalehrerin in der Tradition des Krishnamacharya Yoga Mandiram mit Schwerpunkt im Vedischen Chanten und kehrt regelmäßig nach Indien zurück, um ihre Kenntnisse zu vertiefen. Ihr Interesse gilt besonders der therapeutischen Wirkung Vedischer Mantren. Christina’s Webiste.

Termine in 2020:

Januar-Workshop: 3. 4. 5. 6. Januar 2020 – 17:00 bis 19:00

Oktober-Workshop: 8. 9. 10. 11. Oktober 2020 – 17:00 bis 19:00

Preis: 20 € / Session oder 60 € Ganzer Workshop (Bei Anwesenheit mitbringen)
ANMELDUNG: Per Email an shala(at)blackforestashtanga.com
Beschriebung

Das Chanten der Veden hat verschiedene Wirkungen. Richtig ausgesprochen und mit der richtigen Intention praktiziert, lösen die Mantren bestimmte Schwingungen in unserem Körper aus, die unsere körperliche, geistige und emotionale Gesundheit verbessern. Seit Jahrzehnten werden diese kraftvollen Klänge als Therapie und zur persönlichen Entwicklung und Transformation verwendet.

‘When sound enters the body, space is created’

Durch die notwendige Präzision beim Chanten der Mantren wird der Geist dazu trainiert, ein Level höchster Konzentration zu erlangen. Hiermit wird Fokus und Präsenz geübt, aber auch das Gedächtnis gefördert. Vedisches Chanten hilft nicht nur, den Geist für die Meditation vorzubereiten, sondern wirkt an sich schon meditativ.

Ashtanga Yoga Freiburg Christina Hug