Interview mit Monika

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1. Wie lange bist du ein Teil von Boris' Ashtangashala?

Ich glaube mittlerweile 2,5 Jahre.

2. Wieso Ashtanga Yoga, wie bist du dazu gekommen?

Irgendwie bin ich da so rein gerutscht. Es fing eigentlich damit an, dass Boris in einem Wg Zimmers was ich bezogen hatte, vor mir als Zwischenmieter drin war, und so habe ich Boris kennen gelernt. ich habe es bewundert die Diziplin zu haben mit sich zu sein und habe es als einen Weg gesehen so immer mehr zu mir zu kommen. Denn diese Vision oder die Vorstellung trage ich schon lange in mir.

3. Wie sieht deine momentane Routine aus?

Zurzeit befindet ich mich in meinem Abschlussjahr meines Studiums, das auch viel Energie von mir verlangt, da ist der Weg in die Shala manchmal gefühlt zu weit, somit mache ich gerne zuhause meine Praxis, was ich dann auch irgendwie brauche um meinen Fokus nicht zu verlieren.

Denn Yoga ist mehr als nur ein Sonnen Gruß zur Sonne, oder das Schwitzen, das drehen und Wenden das auf und ab. Auch wenn es das alles auch ist. Ashtanga Yoga gibt mir die Möglichkeit mir Selbst zu begegnen, mich immer mehr zu spüren und immer mehr herauszufinden was in mir herrscht. Welche Zelle lacht und welche Zelle weint. Manchmal fordert es milde zu sich und manchmal "fluppt" es einfach.

Letzten Endes ist es eine Hingabe zu sich Selbst, mit allem was da ist.

4. Hast du schon andere Stile von Yoga versucht, wenn ja wo siehst du die Vorteile der Ashtanga Mysore Methode?

Also ich habe nicht so viel anderes versucht, auch wenn ich da noch neugierig bin, und ich bin mir sicher, dass es viele andere Gute Stile gibt. Jedoch, was mich an der Ashtanga Mysore Methode gereizt hat, ist das eigenständige Lernen mit sich und seiner Praxis.

Ein gutes Lernfeld wie ich finde, denn wenn man in der Shala ist, mit anderen Praktizierenden, dann kann es sein, dass neben dir jemand gerade erst den Sonnengruß anfängt, du jedoch schon weiter in der Serie bist - heißt: bei sich bleiben, jedoch auch wahrnehmen was nebendran passiert, da wir ja alle verbunden sind und es doch in Resonanz geht.

Wo ich auch viel Akzeptanz lerne, einfach sehen: 'ah der is da, und ah, ich bin hier' - und das darf sein 🙂

Was ich auch sehr schön finde ist das Schwitzen und Atmen. Man Reinigt sich einfach.
5. Worin siehst du deine Persönlichen Stärken oder Schwächen in der Praxis?

Meine Stärken sehe ich den Ehrgeiz, oder auch die Liebe mich mir zu widmen, da ich es auch irgendwo als Aufgabe im Menschen sehe, oder in mir, sich einfach sich selbst zu widmen. Meine Schwäche ist eher, dass ich mich manchmal echt ärger wenn ich nicht weiter komme in einer Position, obwohl ich weiss, dass ich sie kann und meinem Körper auch gut tun würde, heißt: ich vertrödle manchmal die Reihenfolge der Praxis, weil ich aus Gründen abgelenkt bin, somit bin ich aus dem Rhythmus. Heißt: Schwäche das Ablenken, und vielleicht anderes zu sehr Wahrnehmen, anstatt bei mir zu bleiben und mich zu konzentrieren. Dadurch wird mir echt Bewusst sobald ich im Außen bin, fließt auch da meine Energie hin und mir fehlt dann die Energie um weiter Kraftvoll in die Positionen zu gehen.

6. Viel es dir leicht mit Ashtanga zu beginnen. Worin liegen / lagen deine Schwierigkeiten und Herausforderungen?

Meine erste Ashtanha Stunde, habe ich nicht in Freiburg gehabt sondern in meiner Heimat in NRW, wo ich echt danach geheult habe, weil ich absolut keine Kraft hatte und voll hinterher gehechelt hatte. Also total Frust. nun ja das ist nun 6 Jahre her.

Meine Schwierigkeit oder Herausforderung ist ...

(in Arbeit ;)?!)

7. Hast du momentan eine bestimmte Baustelle an der du arbeitest?

Ja, bei mir ist es immer wieder meine rechte Seite, der ich manchmal nicht so Vertraue, oder eher wo ich dran arbeite sie kraftvoller zu machen. Dabei ist auch generell der Kraftaufbau im unteren Beckenbereich und der Beine um Positionen zu erreichen und zu halten im Fokus.

Also eigentlich nicht durch die Praxis "Joggen", bzw "Rennen" sondern gezielt die Praxis aufbauen.

8. Was hat sich durch Ashtanga in deinem Leben geändert, was bedeutet dir das Üben.

Geändert hat sich viel. Dadurch das sich meine Nervensystem durch das Praktizieren stetig ändert und entladen kann, sehe ich viel Dinge wirklich anders. Was vorher grau war in meinem Leben ist mittlerweile bunt. Somit bedeutet mir das Üben viel, da ich weiss ich arbeite mit mir und schaffe mir neue Blickwinkel zu meinem Leben. Was man dann natürlich in seinem Alltag intregieren sollte, denn das Leben findet ja nicht nur auf der Matte statt.

9. Möchtest du sonst noch etwas los werden zur Praxis, zur Shala, zur Gemeinschaft?

gerade nicht 🙂

 

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"Ashtanga Yoga gibt mir die Möglichkeit mir Selbst zu begegnen, mich immer mehr zu spüren, und immer mehr herauszufinden was in mir herrscht. Welche Zelle lacht und welche Zelle weint."

 

"Was ich auch sehr schön finde, ist das Schwitzen und Atmen. Man reinigt sich einfach."

 

"Dadurch wird mir echt Bewusst, sobald ich im Außen bin, fließt auch da meine Energie hin, und mir fehlt dann die Energie um weiter kraftvoll in die Positionen zu gehen."

 

"Geändert hat sich viel. Dadurch das sich meine Nervensystem durch das Praktizieren stetig ändert und entladen kann, sehe ich viele Dinge wirklich anders. Was vorher grau war in meinem Leben ist mittlerweile bunt."

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