🌕 Mond-Post 🌕 1. Februar 2019 – Wichtige Infos

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Liebe Freunde und Yogaschueler,

Heute hatte ich meine erste Praxis seit zwei Jahren bei Sharath Jois am KPJAYI in Mysore. Das letzte Mal war ich 2017 an der Quelle vom Ashtanga Vinyasa Yoga.

Ich kann euch gar nicht sagen wie gut es tut hier zu sein! Und kann euch nur wuenschen es selbst einmal zu erleben. Das KPJ ist und bleibt unumstritten die Referenz fuer diese faszinierende Yogaform, und wer tiefer eintauchen, oder Ashtanga gar selbst mal authentisch unterrichten will, der kommt an Mysore nicht vorbei ;).
Vielleicht komen wir naechstes Jahr ja sogar gemeinsam her? Die Lilly ist ja jetzt schon dabei und hat heut zum ersten Mal hier ihre Matte ausgerollt.
Mein erster Tag Primarie Series unter den Augen von Sharath war einfach absolut genial. Locker, geschmeidig, ohne Druck, und trotzden voller Konzentration und Schweisstreibend :). Zur Zeit versuche ich ein besonderes Augenmerk auf den Aspekt von Ahimsa (Gewaltfreiheit) in meine Praxis zu legen, was fuer eine schoene Erfahrung beim Ueben und im Leben sehr hilfreich ist. Die Atmosphaere in der Main Shala ist wie immer unbeschreiblich. Fokussiert und still, und gleichzeitig voller Hingabe und Achtsamkeit: Pures Tapas. Der Raum ist erfuellt vom Gerausch der Atmung und Sharath und seine Assistenten haben alles im Blick, Sharath schafft es tatsaechlich JEDEN der morgentlich ca. 400 Schueler EINZELN hereinzurufen, sobald der naechste Platz frei geworden ist. Er erinnert sich an alle, die schon mal da waren, und stoppt die Leute in den entsprechenden Positionen, falls sie neu sind, bzw. kommt fuer die letzte Position meist persoenlich zum assistieren. Uerbhaubt ist er recht locker und entspannt drauf dieses Jahr, kommt raus in den Warteraum, macht wie immer Spaesse oder plaudert mit den Schuelern. Die vergangenen Jahre sah er mueder aus vom vielen Arbeiten und frueh aufstehen. Ich brauch euch nicht erklaeren wie inspierierend es ist mit so vielen dedicated Yogis aus aller Herrenlaender, unterschiedlichen Alters, Erfahrung etc. zu ueben. Und die Unterschiede spielen natuerlich ueberhaupt keine Rolle sondern sind eine Bereicherung, alle werden gleich behandelt und gesehen und uerberhaut laesst Sharat keinerlei Starallueren zu, ist absolut entspannt und zugaenglich, und entschultigt sich wenn er jemandem im Eifer des Geschehens ausversehen auf die Fuesse tritt 🙂 …
Was ich ihm hoch anrechne ist dass er versucht Leute mehr auf die inneren und hoeheren Aspekte von Yoga zu lenken, dass es in der Praxis nicht darauf ankommt wie viele Positionen man kann, oder wie toll man im Handstand steht, so etwas sieht man hier zum Glueck nicht. Wer darueber mehr wissen will kann diesen Artikel lesen, der typisch indisch, sympatisch unperfekt fomuliert ist: https://www.sonima.com/yoga/too-much-asana/
Es gibt noch so viel mehr zu erzaehlen, ueber Indien, Spiritualitaet, meinen Lehrer Rolf Naujokat in Goa, den ich sehr liebe, und ueber die Schoepfungskraft, die wir als Menschen besitzen. Ich hoffe dass ich euch etwas von der hiesigen Energie nach Freiburg mitbrigen werde, wenn ich im Maerz wieder da bin, und wuensche euch viele erwaermende Stunden mit Leonie in der Blackforest Shala.
Hier noch wichtige Infos:
Ab dem 18.02. ist die Karla verreist, und der Montag Morgen entfaellt bis zum 4. Maerz.
Am kommenden Montag 4.02. ist Neumond und die Shala geschlossen.
Alles Liebe aus Gokulam, Mysore, Boris
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